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    Pfotenpflege Sommer & Winter
    Ratgeber2. Oktober 2026

    Pfotenpflege Sommer & Winter

    Die Pfoten unserer Hunde tragen sie täglich über Asphalt, Wiesen, Schnee und Waldwege. Dabei leisten die Ballen echte Schwerstarbeit. Gerade im Sommer und Winter sind Hundepfoten jedoch besonderen Belastungen ausgesetzt Hitze, Streusalz, Eis oder trockene Luft können schnell zu kleinen Verletzungen oder schmerzhaften Rissen führen. Deshallb gehört die Pfotenpflege zu einer wichtigen Gesundheitsvorsorge.

    Pfotenpflege im Sommer

    Im Sommer wird vor allem heißer Asphalt zur Gefahr. Schon bei warmen AuBentemperaturen können Gehwege und Straßen so heiß werden, dass sie die empfindlichen Ballen verbrennen.
    Lege deinen Handrücken für einige Sekunden auf den Boden. Ist es unangenehm heiß, ist es auch für Hundepfoten zu heiß.
    Deshalb sind Spaziergänge am frühen Morgen oder später am Abend angenehmer und sicherer. Waldwege oder Wiesen sind meist deutlich schonender als Asphalt.
    Nach Spaziergängen lohnt sich außerdem ein kurzer Blick auf die Pfoten. Kleine Steinchen, Grannen oder Splitter setzen sich oft zwischen den Zehen fest und können Entzündungen verursachen.
    Trockene Ballen dürfen mit einem Pfotenbalsam gepflegt werden. Wichtig ist dabei, hundegeeignete Produkte zu verwenden und diese sparsam aufzutragen.

    Pfotenpflege im Winter

    Im Winter machen vor allem Streusalz, Schnee und Eis den Pfoten zu schaffen. Streusalz reizt die Haut und kann schmerzhafte Risse verursachen. Viele Hunde lecken anschließend ihre Pfoten ab und nehmen dabei Salzreste auf.
    Deshalb sollten die Pfoten nach jedem Winterspaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült und gut abgetrocknet werden. Viele Hundehalter machen außerdem gute Erfahrungen mit einer milden Reinigung durch Kernseife.
    Sie hilft dabei, Salz- und Schmutzreste sanft zu entfernen. Wichtig ist jedoch, die Pfoten danach gründlich mit klarem Wasser abzuspülen und sorgfältig abzutrocknen, damit die Haut nicht austrocknet.
    Schnee setzt sich außerdem gerne zwischen den Zehen fest. Dort entstehen kleine Eisklumpen, die beim Laufen unangenehm drücken können. Längeres Fell zwischen den Ballen darf im Winter vorsichtig gekürzt werden, damit weniger Schnee hängen bleibt.
    Ein schützender Pfotenbalsam kann helfen, die Haut vor Kälte und Salz zu schützen. Bei sehr empfindlichen Hunden können auch Hundeschuhe sinnvoll sein.

    Warnzeichen erkennen

    FolgendeAnzeichensltenernstgenommen
    werden:
    ●häufiges Lecken der Pfoten
    ●gerötete oder rissige Ballen
    ●unangenehmer Geruch
    ●Humpeln oder vorsichtiges Laufen
    ●Schwellungen zwischen den Zehen
    Bei starken Beschwerden oder Entzündungen sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden.

    Kleine Pflege - große Wirkung

    Eine regelmäßige Pfotenkontrolle dauert nur wenige Minuten und kann deinem Hund viel Schmerz ersparen.
    Tipps:
    ●Pfoten nach Spaziergängen kontrollieren
    ●Ballen sauber und trocken halten
    ● Im Sommer heiße Wege meiden
    ● Im Winter Salzreste entfernen
    ● Kernseife nur mild und sparsam verwenden . ●Eincremen mit z.B. Kokosfett .
    ●Krallen regelmäßig überprüfen
    Gesunde Pfoten bedeuten Lebensqualität - denn sie tragen unsere Hunde durchs ganze Leben.

    Natürliche Alternativen zu Pfotenbalsam:

    ●Kokosöl .
    pflegt trockene und rissige Ballen wirkt leicht antibakteriell . zieht allerdings langsamer ein
    ●Sheabutter spendet Feuchtigkeit eignet sich besonders bei trockenen oder spröden Ballen solte möglichst naturbelassen sein
    ● Ringelblumensalbe (Calendula) unterstützt die Regeneration kleiner Hautreizungen beruhigt beanspruchte Haut